Mikhail Arkadev Two Elegies of Rainer Maria Rilke for piano
Rainer Maria Rilke Elegie An Marina Zwetaewa-Efron O Die Verluste ins All, Marina, die stürzenden Sterne! Wir vermehren es nicht, wohin wir uns werfen, zu welchem Sterne hinzu! Im Ganzen ist immer schon alles gezählt. So auch, wer fällt, vermindert die heilige Zahl nicht. Jeder verzichtende Sturz stürzt in den Ursprung und heilt. Wäre denn alles ein Spiel, Wechsel des Gleichen, Verschiebung, nirgends ein Name und kaum irgendwo heimisch Gewinn? Wellen, Marina, wir Meer! Tiefen, Marina, wir Himmel. Erde, Marina, wir Erde, wir tausendmal Frühling, wie Lerchen, die ein ausbrechendes Lied in die Unsichtbarkeit wirft. Wir beginnens als Jubel, schon übertrifft es uns völlig; plötzlich, unser Gewicht dreht zur Klage abwärts den Sang. Aber auch so: Klage? Wäre sie nicht: jüngerer Jubel nach unten. Auch die unteren Götter wollen gelobt sein, Marina. So unschuldig sind Götter, sie warten auf Lob wie die Schüler. Loben, du Liebe, laß uns verschwenden mit Lob. Nichts gehört uns. Wir legen ein wenig die Hand um die Hälse ungebrochener Blumen. Ich sah es am Nil in Kôm-Ombo. So, Marina, die Spende, selber verzichtend, opfern die Könige. Wie die Engel gehen und die Türen bezeichnen jener zu Rettenden, also rühren wir dieses und dies, scheinbar Zärtliche, an. (...) Aus: Die Gedichte 1922 bis 1926 (Muzot, 8. Juni 1926) РАЙНЕР МАРИА РИЛЬКЕ Элегия Марине Цветаевой-Эфрон О растворенье в мирах, Марина, падучие звезды! Мы ничего не умножим, куда б ни упали, какой бы новой звездой! В мирозданье давно уж подсчитан итог. Но и уменьшить не может уход наш священную цифру: вспыхни, пади, — все равно ты вернешься в начало начал. Стало быть, все — лишь игра, повторенье, врашенье по кругу, лишь суета, безымянность, бездомность, мираж? Волны, Марина, мы море! Звезды, Марина, мы небо! Тысячу раз мы земля, мы весна, Марина, мы песня, радостный льющийся гром жаворонка в вышине. Мы начинаем, как он, — осанной, но темная тяжесть голос наш клонит к земле и в плач обращает наш гимн. Плач... Разве гимну не младший он брат — но склоненный? Боги земли — они тоже хотят наших гимнов, Марина. Боги, как дети, невинны и любят, когда мы их хвалим. Нежность, Марина, — раздарим себя в похвалах.
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Mikhail Arkadev Two Elegies of Rainer Maria Rilke for piano
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